Eine Auswahl der schönsten Maya-Ruinen & -Tempel in Mittelamerika

Maya-Stätte in Mittelamerika: Chichén Itza in Mexiko

Die Maya sind ein indigenes Volk in Mexiko, Guatemala und Belize, das vor allem für den Bau ihrer Maya-Stätte ab 600 n. Chr. und ihrer hochentwickelten Kultur bekannt sind. Heute leben noch über 6 Millionen Maya in Mexiko, Belize, Guatemala, El Salvador und Honduras. Bei unserer Rundreise durch Mittelamerika stand der Besuch einer Maya-Stätte natürlich ganz oben auf der Liste.
Noch heute sind unzählige Maya-Ruinen für Besucher zugänglich und vermitteln einen Eindruck in das Leben der Maya, deren Glauben, Kultur und Wissenschaft. Auf unserer Reise durch Mittelamerika haben wir einige dieser Stätten besucht.

Maya-Ruinen in Mexiko

Die Maya waren und sind bis heute besonders in den mexikanischen Staaten Yucatán, Chiapas und Tabasco vertreten. In Mexiko können einige Maya-Ruinen & -Tempel besucht werden. Zu den bekanntesten Stätten gehören:

Chichén Itza in Yucatán

Maya-Stätte in Mittelamerika: Chichén Itza in Mexiko

Chichén Itza liegt auf der Halbinsel Yucatán, etwa 120 km von Mérida. Das pintoreske Städtchen Valladolid ist in unmittelbarer Umgebung und idealer Ausgangspunkt für einen Besuch der Maya-Ruinen. Chichén Itza ist einer der bekanntesten Maya-Stätte in Mexiko und einer der größten Maya-Stätte überhaupt. Seit 1988 zählt sie zum UNSECO-Weltkulturerbe.

Maya-Stätte in Mittelamerika: Chichén Itza in Yucatán

Ein weiteres Argument, was für den Besuch von Chichén Itza spricht: Die Cenoten. Die Gegend rund um Chichén Itza und Valladolid strotzt vor den mit Süßwasser gefüllten Kalksteinhöhlen. Nach dem Besuch von Chichén Itza laden einige Cenoten in der Umgebung zu einem Sprung ins kühle Nass ein.

Die Ruinen von Palenque – im mexikanischen Dschungel

Maya-Stätte in Mexiko: Palenque

Besonders schön ist ein Besuch der Ruinen von Palenque. Mitten im mexikanischen Tieflanddschungel im Bundesstaat Chiapas gelegen, säumen sich einige Ruinen an die grün umgebenen Hügel. Bis heute sind erst um die 5% der Ruinen freigelegt, der Rest ist noch vom Urwald bedeckt. Aus dem Wald hört man oft Tierlaute schallen. Zu seinen Bewohnern gehören Brüllaffen und Tukane.

Palenque im Tieflanddschungel Mexikos

Unterkommen kann man im ca. 8 Kilometer entfernten Ort Palenque oder in einer der viele Waldunterkünfte, zwischen den Ruinen und der Stadt gelegen.

Tulúm – Die Maya-Stätte am karibischen Meer

Die Maya-Ruinen von Tulúm gehört zu den wenigen Maya-Stätten, die direkt am Meer liegen. Keine weitere Maya-Stätte kann mit diesen spektakulären Ausblicken mithalten. Gerade wegen ihrer Lage am karibischen Meer und im sehr touristischen Bundesstaat Quintana Roo ziehen diese Ruinen täglich hunderte Besucher an.

Die Maya-Stätte Tulúm am karibischen Meer

Im Vergleich zu andere Maya-Stätten ist Tulúm verhältnismäßig klein und bietet den Besuchern weniger pompöse Tempel & Bauten. Lasst euch einen Besuch von Tulúm dennoch nicht entgehen!

Maya-Ruinen in Belize

Lamanai – Mit dem Motorboot zur Maya-Stätte

Das kleine englischsprachige Belize hat neben seinen tollen Koralleninseln wie Caye Caulker auch weitere beeindruckende Sehenswürdigkeiten zu bieten. Dazu zählt insbesondere die archäologischen Ruinen von Lamanai.
Ein Großteil der Anlage ist bis heute nicht ausgegraben, ein Besuch lohnt sich trotzdem: Durch ihre Lage an der New River Lagoon ist besonders die Anfahrt nach Lamanai ist ein Erlebnis für sich. Reisende werden mit dem Boot über den New River zur Stätte gefahren. Die Bootsfahrt beinhaltet eine geführte Tour und ein Mittagessen und kostet etwa 90 BZ$.

Idealer Ausgangspunkt für einen Besuch von Lamanai ist die Kleinstadt Orange Walk. Sonnenschutz und Insektenspray nicht vergessen!

Maya-Ruinen in Guatemala

Guatemala gehört zu unseren unbestrittenen Favoriten der mittelamerikanischen Länder. Outdoor-Freunde und Adrenalinjunkies kommen in diesem grünen Land voll auf ihre Kosten. Nicht weniger beeindruckend war der Besuch der antiken Maya-Stätte Tikal mit den vielen Stufentempeln im guatemaltekischen Urwald gelegen.

Das berühmte Tikal im Norden Guatemalas

Im Norden Guatemalas gelegen, findet man die berühmte und eine der bekanntesten Maya-Ruinen Tikal. Die riesige Anlage mit hunderten Tempeln und Pyramiden wurde im Laufe von mehreren hundert Jahre erbaut. Berühmt ist die Maya-Stätte wegen ihren steilen Tempeln, die oft mehr als 60 m messen und der Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen.
Neben dem Machu Picchu ist die Maya-Stätte Tikal der einzige Ort in Lateinamerika, der sowohl Weltkultur- als auch Weltnaturerbe ist. Der Nationalpark Tikal umfasst nämlich ein Gebiet von über 576km² unberührten Regenwaldes und ist das Zuhause für Krokodile, Nasenbären, Jaguare, Brüllaffen und hunderte Vogelarten.

Wir sind im Park selbst untergekommen (Hotel Jaguar Inn) und konnten am nächsten Morgen zu Fuß los zur Stätte. Günstiger ist es dennoch, von Flores einen Tagesausflug nach Tikal zu buchen. Hier werden sowohl normale, als auch „Sunrise-Tours“ angeboten.

Was macht die Kultur der Maya so besonders?

Die Maya galten zu ihrer Hochzeit als die hochentwickeltste Kultur des amerikanischen Kontinents. Neben ihrem Wissen über Astronomie und dem Maya-Kalender mit komplexen astronomischen und mathematischen Beobachtungen, die zu dieser Zeit als nahezu beispiellos galten, waren sie auch imstande, ausgeklügelte Landwirtschafts- mit aufwändigen Bewässerungssystemen einzusetzen. Durch ein stabiles Bevölkerungswachstum waren die Maya außerdem in der Lage, architektonische Fertigkeiten zu entwickeln, was sich bis heute in den freigelegten Ruinen der archäologischen Stätten bemerkbar macht.

Von den Maya wurden über 800 Schriftzeichen entdeckt, von denen bis heute noch nicht alle entziffert werden konnten.

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